Vorsicht in einerseits bei Kosmetik angesagt, wenn man bereits allergisch auf bestimmte Stoffe reagiert, aber doppelt Vorsicht geboten, wenn diese Kosmetika im Ausland erworben werden. Denn bei allem Sinn für Sparsamkeit können oft billige Produkte im Ausland mit Inhaltsstoffen versehen sein, die in Deutschland oder sogar laut europäischer Union nicht zulässig sind, oder sogar sehr gesundheitsschädlich wirken können. Aber besonders bei den vermeintlichen Schnäppchen handelt es sich oft um imaginäre Markenprodukte, die auch ein wirtschaftliches Risiko in sich tragen. Bei diesem Fakt kann der Käufer schnell in die Situation kommen Plagiate zu erwerben und damit den einer Straftat selbst aussetzen.
Die falsche Marke
Nicht ohne Grund hat sich die europäische Union Richtlinien selbst unterzogen, die den Verbraucher vor Schaden schützen soll. Vor allem vor einem gesundheitlichen Schaden, der bei manchen Fremdprodukten eintreten kann. Denn in den oft recht fliegenden Laboren wird oft unter völlig unzureichend hygienischen Umständen etwas zurecht gemixt, was normal eher einem Chemiecocktail entspricht, als einer angenehmen Kosmetik. Einzige Zielstellung in diesen Laboren ist ein minimaler Verkaufspreis, egal welche gesundheitlichen Folgen dies haben kann. Lediglich rein optisch, eventuell noch im Duft soll es einem eventuellem Originalprodukt nahe kommen. Mehr Anforderungen werden an ein so produziertes Produkt nicht gestellt.
Folglich kann man davon ausgehen, dass Parfums oder Cremes nicht nur unerlaubte Inhaltsstoffe haben, sondern diese auch enorm gesundheitsschädigend sind. So ist es auch nicht verwunderlich, dass neben Restbestandteilen von Urin sogar Lackverdünner in Proben ermittelt werden konnten. Aber auch die andere Seite kann es geben, dass unter anderen Stoffe erst nicht mit enthalten sind. So sind Fälle offenbart worden, wo eine Sonnenschutzcreme in keiner Weise über einen Sonnenschutzfaktor verfügte. So kann man die Liste weiterführen, um etwas Einblick in die wahren Hintergründe zu geben. Denn was aus dem Kunden später wird, ist dem Hersteller aber auch dem Verkäufer völlig egal. Und das sollte auch der Käufer sich einfach genau überlegen, was ihm denn eine ganz billig Kopie wirklich Wert sein sollte. Sicher wird man nicht bei jedem falschen Billigprodukt schwer krank, aber mit etwas Hintergrundwissen, kann dem Käufer dann beidem Gedanken schon schlecht werden.
Und nicht zuletzt wäre es doch auch eine Überlegung Wert, wenn man dann doch lieber das Original kauft oder über einen seriösen Gutschein Freude verbreiten kann. Denn wer sich diesen ominösen Plagiaten widmet, macht sich auch strafbar und kann selbst als Käufer beträchtliche Folgen zu spüren bekommen. Dabei kann auch jeder Kunde davon ausgehen, dass auch hier Unwissenheit nicht vor Strafe schützt.